Tauchlogbuch
Das Tauchlogbuch ist ein Tagebuch, in dem Taucher wichtige Informationen zu jedem Tauchgang festhalten, beispielsweise den Namen des besuchten Ortes oder den Namen ihres Tauchpartners. Vor allem aber werden darin wichtige Informationen wie das verwendete Gewicht, der Luftverbrauch, die Meeresbedingungen oder die Art des Tauchgangs gespeichert. Diese Aufzeichnungen sind für zukünftige Tauchgänge sehr hilfreich.
Der erste Eintrag im Tauchlogbuch wird in der Regel während des Open Water-Kurses vorgenommen. Diese Aufzeichnungen werden vom Tauchlehrer überprüft und mit seiner PADI-Nummer unterschrieben, zumal sie als Mindestanzahl an Tauchgängen für den Kurs angerechnet werden. Nach Abschluss des Kurses unterschreibt Ihr „Tauchpartner” (Dive Buddy) oder Tauchpartner Ihren Eintrag. Diese Bestätigung erfolgt durch eine Unterschrift.
Im Tauchlogbuch wird Ihre Erfahrung in diesem Sport vermerkt. Auf diese Weise weiß Ihr Guide oder Freund, wie oft Sie tauchen und welche Arten von Tauchgängen Sie durchgeführt haben. Im Logbuch wird auch vermerkt, wie viele Tauchgänge Sie durchgeführt haben, da für die Teilnahme an bestimmten Kursen eine Mindestanzahl an Tauchgängen erforderlich ist. Daher ist es wichtig, diese immer zu registrieren.
Der Tauchguide kann Sie um Ihr Tauchlogbuch bitten, wenn Sie über ausreichende Erfahrung verfügen müssen, um an Tauchgängen mit einem bestimmten Schwierigkeitsgrad teilzunehmen, z. B. wenn Sie in der Lage sein müssen, starken Strömungen zu widerstehen. Während in Ihrer Karte nur die Stufe Ihrer Lizenz angegeben ist, zeigt das Tauchlogbuch Ihre tatsächliche Erfahrung.
Sicherlich gibt es Orte, an die Sie gerne zurückkehren möchten, und Tauchgänge, die Sie wiederholen werden. In diesem Fall hilft Ihnen Ihr Tagebuch dabei, sich an Ihre bisherigen Erfahrungen zu erinnern: Wetterbedingungen, Flaschengröße oder wenn etwas schief gelaufen ist, können Sie es korrigieren, um den Fehler nicht zu wiederholen.
Andererseits hilft es Ihnen, sich an die schönen Momente zu erinnern, zum Beispiel an einen lustigen Freund, einen großartigen Tauchguide oder den Namen eines coolen Tauchplatzes, den Sie vor drei Jahren auf einer tropischen Insel besucht haben...
Welche Daten müssen in das Logbuch eingetragen werden?
* Nummer des Tauchgangs.
* Datum und Uhrzeit.
* Ort/Name des Tauchgangs.
* Dauer.
* Tiefe und Profil.
* Wassertemperatur.
* Ballast und Dicke des Anzugs.
* Flaschenkapaцитет, verwendete Luftmischung und deren Verbrauch.
* Name des Tauchlehrers und seine Identifikationsnummer.
Darüber hinaus können Sie alle Details hinzufügen, die Ihnen wichtig erscheinen oder die Sie sich merken möchten, z. B.: kulturelle Aspekte oder Besonderheiten des Landes, Art der gemieteten Ausrüstung, Tauchkarte, Sichtverhältnisse, Strömungsstärke, technische Details des Tauchgangs, Sehenswürdigkeiten usw.
Was ist besser – ein digitales oder ein klassisches Papierlogbuch?
Früher wurden Logbücher mit ausfüllbaren Blättern verwendet, die man immer mit auf Reisen nahm. Wenn man sie jedoch zu Hause vergessen hatte, musste man den Tauchlehrer bitten, eine Kopie anzufertigen, um sie dann als loses Blatt in das Logbuch einzufügen. Aus diesem Grund bevorzugen immer mehr Menschen digitale Tauchlogbücher, denn es handelt sich dabei um eine einfache App auf dem Mobiltelefon, mit der Sie Ihre Daten mit anderen Tauchern teilen können.
Sie müssen nicht mehr Ihren Partner oder Tauchlehrer suchen, um eine Unterschrift in Ihr Logbuch zu bekommen, denn diese wird digital übertragen und schon ist alles fertig.
Sie können Ihren Tauchcomputer mit den meisten dieser Apps synchronisieren und Ihr Logbuch problemlos automatisch aktualisieren, Statistiken zu den Meeresbedingungen während der Tauchgänge einsehen und Fotos und Videos hinzufügen (z. B. PADI App, ScubaEarth, Deepblue).